Halbzeitseminar „Kirche im Mentoring“

Die Teilnehmenden der ersten Gruppe des Mentoring-Programms zur Steigerung des Anteils von Frauen in Führungspositionen in der katholischen Kirche („Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf“) kommen am

 12./13. Dezember 2016

im Kardinal-Hengsbach-Haus

Dahler Höhe 29

45239 Essen-Werden

 zu einer Halbzeitbilanz zusammen. Für die 20 Mentees aus neun verschiedenen deutschen Diözesen ist dies die Gelegenheit, ein Zwischenfazit zu den Erfahrungen zu ziehen, die sie seit Beginn des vom Hildegardis-Verein durchgeführten Vorhabens im Juni 2016 gesammelt haben. Darüber hinaus werden die Frauen in mehreren Workshops und Trainings auf die Leitungsaufgaben vorbereitet, die sie bei ihrer Arbeitgeberin Kirche anstreben. Das Seminar steht unter dem inhaltlichen Schwerpunkt „Führen als Frau“. Die anderen Seminare behandeln die Schwerpunkte „Führung und Person“ und „Führen in der Kirche“.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich zur Abendveranstaltung am Montag, den 12. Dezember 2016, eingeladen. Diese steht unter dem Thema „Geglückte Sichtbarkeit und angemessener Habitus in der Unternehmenskultur der Deutschen Bistümer“.

Medienkontakt:

Dr. Ursula Sautter

Tel. +49-(0)228-90 87 15 30

sautter@hildegardis-verein.de

www.kirche-im-mentoring.de

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Hintergrund

Das „Mentoring-Programm zur Steigerung des Anteils von Frauen in Leitungspositionen in der katholischen Kirche“ wird vom Hildegardis-Verein in Kooperation mit den deutschen (Erz-)Bistümern und der Deutschen Bischofskonferenz durchgeführt. Ziel ist, weibliche Nachwuchskräfte auf Führungspositionen in der katholischen Kirche vorzubereiten und zu einer geschlechtergerechten Personal- und Organisationsentwicklung beizutragen. Das Programm wirbt für den Arbeitsplatz Kirche, will den Anteil von Frauen in Leitungspositionen steigern und eine nachhaltige Nachwuchssicherung ermöglichen.

An den beiden einjährigen Mentoring-Zyklen nehmen insgesamt 14 (Erz-)Bistümer teil: Aachen, Bamberg, Berlin (Caritas), Dresden-Meißen, Essen, Hamburg, Hildesheim, Köln, Limburg, Magdeburg, München und Freising, Münster, Osnabrück und Trier. Insgesamt stehen 40 Tandemplätze zur Verfügung. In jedem Tandem arbeitet eine erfahrene Leitungsperson (Mentor/in) aus den (Erz-)Bistümern mit einer Nachwuchskraft (Mentee) zusammen und ermöglicht ihr Einblicke in eine kirchliche Leitungstätigkeit. Als Mentoren werden in dem Programm Frauen und Männer eingesetzt.

Das Mentoring wird vom Hildegardis-Verein e.V. durchgeführt, der in der katholischen Kirche beheimatet ist und als Einrichtung der Frauenförderung seit mehr als 100 Jahren die akademische Ausbildung und Qualifizierung von Katholikinnen unterstützt. An der Projektsteuerung sind neben dem Hildegardis-Verein und der Deutschen Bischofskonferenz alle (Erz-)Bistümer beteiligt, die Tandems in das Programm entsenden. So ist sichergestellt, dass spezifische regionale Bedingungen berücksichtigt und Synergien zu bereits erfolgten Gleichstellungsmaßnahmen der Bistümer und Projekten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf genutzt werden.

Beim Mentoring entsteht ein Pool von qualifizierten Nachwuchskräften, auf den alle (Erz-)Bistümer zukünftig zurückgreifen können. Außerdem wird ein kollegiales Netzwerk von etablierten Führungskräften aufgebaut, das nachhaltig über den Programmzeitraum hinaus wirken kann. Das Programm „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf“ trägt dazu bei, weibliche Führungsvorbilder in der Kirche sichtbar zu machen.

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