Unsere Projekte
InklusionsGuides
InklusionsGuides
Der innovative Weg zu mehr Diversität in der Arbeitswelt
Divers aufgestellte Unternehmen und Institutionen sind anpassungsfähiger in Veränderungsprozessen und Krisenzeiten. Diversität ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, von dem sowohl Arbeitnehmer*innen als auch Unternehmen und Organisationen profitieren.
InklusionsGuides setzt im Bereich Recruiting und Employer Branding an. Studentinnen, Absolventinnen und Fachkräfte mit Behinderung kommen als Guides in die Unternehmen und bieten ihre erfahrungsbezogene Expertise an: Bei der Formulierung von inklusiven Stellenausschreibungen, bei der Evaluierung von Bewerbungsprozessen und bei der Ausgestaltung von flexiblen Arbeitszeitmodellen.
In der 2021 von der Aktion Mensch veröffentlichten Studie zur “Situation von Frauen mit Schwerbehinderung am Arbeitsmarkt” wurden erstmalig die Faktoren Geschlecht und Behinderung gemeinsam ausgewertet. Insbesondere die Bewerbungsverfahren haben großen Einfluss auf die Einstellungsquote von Frauen mit Behinderung. Im Vergleich zu Männern mit Behinderung und Personen ohne Behinderung fühlen sich Frauen mit Schwerbehinderung von den Stellenausschreibungen nicht angesprochen, die enthaltene Bildsprache passt nicht und die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit, die die Motivation zur Bewerbung erhöhen würde, ist nicht unbedingt gegeben.
Nach den ersten beiden Pilot-Guidancephasen, an denen insgesamt 10 Unternehmen und Institutionen und 22 Guides erfolgreich teilgenommen haben, können sich in zwei weiteren Guidancephasen 14 ausgewählte Unternehmen oder Institutionen und 28 Guides an dem Vorhaben beteiligen.
Worauf wir abzielen und wie wir vorgehen
Ziele
Das Projekt zielt darauf ab
- Frauen mit Behinderung zu stärken und beim Eintritt in das Arbeitsleben zu begleiten
- Frauen mit Behinderung als Expertinnen in eigener Sache wahrzunehmen und zu fördern
- Unternehmen für die Belange von Frauen mit Behinderung zu sensibilisieren
- Zu einer geschlechtergerechten und inklusiven Arbeitskultur beizutragen
Ansatz
In jedes Unternehmen werden zwei InklusionsGuides (Studentinnen mit Behinderung und/oder chronischer Krankheit) entsandt, die als Expertinnen in eigener Sache beraten. Sie werden während der gesamten Guidancephase gecoacht und begleitet. Über den Zeitraum eines Jahres werden dort gemeinsam Stellenanzeigen analysiert, die Bildsprache vielfältiger ausgestaltet, und flexiblere Arbeitszeitmodelle durchgespielt. Nach der Analyse erfolgt im Projektzeitraum bereits ein erstes Prototyping.
Methode & Steuerung
Mit Verantwortlichen aus Management, Recruiting und EmployerBranding sowie der Führungsetage wird der Ist-Zustand analysiert und konkrete Maßnahmen zur Förderung einer inklusiveren Arbeitskultur erarbeitet. Hierbei kommen Elemente des Action Planning, Interviews, Shadowing und Trainings zum Einsatz.
Eine Resonanzgruppe führt Verantwortliche aller beteiligten Unternehmen mit den Guides zusammen, ergänzt durch Fachpersonen aus Wissenschaft und Politik. Hierin liegt eine große Chance, zum Lernen voneinander, gegenseitiger Inspiration und Weitergabe von Best Practice.
Jetzt mitmachen!
Informationen für Studentinnen, Absolventinnen und Fachkräfte
Diversität und Inklusion sind für dich nicht nur leere Worte und du willst dich aktiv für Veränderungen einsetzen? Du möchtest gemeinsam mit anderen Neues lernen und Erfahrungen für den Berufseinstieg sammeln?
Werde InklusionsGuide und arbeite mit uns an neuen Ideen und konkreten Umsetzungen für mehr Chancengerechtigkeit!
Junge Menschen suchen nach einem Arbeitsplatz, der es ihnen ermöglicht, sich mit ihren Stärken einzubringen, der Vielfalt als Chance sieht und eine offene und faire Arbeitskultur pflegt.
Als Studentin mit Behinderung und/oder chronischer Krankheit weißt du am besten, was es braucht, damit du möglichst inklusiv und barrierefrei in einem Unternehmen arbeiten kannst oder welche Hürden und Probleme es in Bewerbungsverfahren gibt. In Trainings bilden wir euch aus, sodass ihr jeweils als Zweier-Team in einem Unternehmen an konkreten Projekten mitarbeiten könnt. Dabei werdet ihr begleitet und unterstützt durch Expert*innen und Moderator*innen.
Jeweils zwei InklusionsGuides werden in eines der ausgewählten Unternehmen entsandt. Über den Zeitraum eines Jahres werdet ihr gemeinsam mit Verantwortlichen aus Management, Recruiting und Employer-Branding Stellenanzeigen analysieren, die Bildsprache vielfältiger ausgestalten und flexiblere Arbeitszeitmodelle durchspielen. Nach eurer Analyse werden bereits erste Änderungen umgesetzt und die Arbeitskultur inklusiver gestaltet.
Alle Infos auf einen Blick & zum Verschicken und Teilen gibt es auch nochmal in unserem Ausschreibungsflyer und hier in der barrierefreien Version.
Bewerben kannst du dich hier: https://forms.office.com/e/P5q4MJ8519
Dezember 2025
Kick-off-Veranstaltung (Einführungsworkshop, Auftragsklärung)
Januar 2026
Beginn der Guidancephase (1 Jahr)
Februar 2026
Methodenworkshop (Einführung ins Action Planning inklusive Erprobung)
Mai 2026
Halbzeittreffen der Resonanzgruppe (Best Practice-Erfahrungen, kollegiale Beratung)
August 2026
Fortbildungstag der Resonanzgruppe (Impulsvortrag und gemeinsame Erarbeitung eines Themas
Dezember 2026
Abschlusstreffen der Resonanzgruppe (Auswertung der erfolgreichen Maßnahmen und deren Gelingensfaktoren, Handlungsempfehlungen)
Monatlich
Prüfung des Ist-Zustandes und Beratung durch die Guides in den Unternehmen/Institutionen
Regelmäßig
Treffen der Guides
Kontinuierlich
Prozessbegleitung durch den Hildegardis-Verein
- Frauen, die aktuell studieren oder die bereits einen Studienabschluss haben und im Berufsleben sind
- und die eine Behinderung und/oder chronische oder psychische Erkrankung haben (wenn du unsicher bist, ob du in diese Kategorie fällst, schreib uns gern eine E-Mail)
- Du brauchst kein erweitertes Vorwissen rund um Inklusion oder Unternehmensprozesse, sondern nur die Offenheit, deine Perspektive einzubringen. Wir begleiten alle Guidanceteams durch Trainings, Kollegiale Beratung und mit Materialien. Zudem sind die Guides immer in Zweier-Teams eingesetzt.
- wertvolle Kontakte zu potentiellen Arbeitgeber*innen
- Vernetzung mit anderen Frauen mit Behinderung und gegenseitiges Empowerment
- Einblick in Bewerbungsprozesse, Personalabteilungen und die Führungsebene eines Unternehmens oder einer Institution
- Trainings in den Bereichen
- Beratung, Prozessbegleitung und inklusive Unternehmenskultur
- Wording, Sprache und Bildsprache rund um Behinderung und Inklusion
- Kommunikation der eigenen Behinderung und Bedarfe in Bewerbungen
- Sensibilisierung für die eigenen Fähigkeiten und Ausbau dieser
- und vieles mehr
- Begleitung durch den Hildegardis-Verein (Julia und Melanie freuen sich auf euch)
- Alle Reise- und Übernachtungskosten werden übernommen.
- Aufwandsentschädigung für die ehrenamtliche Tätigkeit (840€ für ein Jahr)
- Zertifikat über die Teilnahme am Programm
- Der Projektzeitraum (Guidancephase) geht über ein Jahr.
- 5 – 6 Treffen mit allen InklusionsGuides für Trainings sowie Vor- und Nachbereitung (je 2 stündig digital)
- 5 Treffen mit der Resonanzgruppe (InklusionsGuides, Vertreter*innen der Unternehmen und Berater*innen) zur strategischen Planung (je 5 stündig digital oder hybrid)
- monatlich ein Tag als Tandem im Unternehmen: Die genaue Anzahl der Termine wird in Absprache mit allen Beteiligten festgelegt, um Zeit- und Energieressourcen zu berücksichtigen.
- insgesamt circa 10-15 Stunden Zeitaufwand pro Monat
- Für eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Unternehmen setzen wir auf eine zuverlässige Kommunikation aller Beteiligten.
- Unsere Veranstaltungen finden digital oder hybrid statt. Wir nutzen die Plattform Zoom. Veranstaltungsräume sind stufenfrei zugänglich und verfügen über barrierefreie Toiletten. Die Kosten für deine Anreise und Übernachtung sowie ggf. einer persönlichen Assistenz werden übernommen.
- Bei Bedarf buchen wir Gebärdensprachdolmetscher*innen und/oder Schriftdolmetscher*innen.
- Wir bemühen uns, Abläufe und Tagesordnungen im Vorfeld der Veranstaltungen möglichst transparent zu machen, damit sich alle entsprechend darauf einstellen und vorbereiten können. Wir planen regelmäßige Pausen ein.
- Treffen im Unternehmen finden in Präsenz und digital statt. Bei der Zuordnung achten wir darauf, dass Barrierefreiheitsanforderungen der Guides und Ausstattung der Unternehmen zusammenpassen.
- Wir fragen darüber hinaus individuelle Bedarfe ab und suchen gemeinsam Lösungen, damit wir möglichst vielen Personen die Teilnahme ermöglichen können. Bitte sprich uns an.
Jetzt mitmachen!
Informationen für Arbeitgeber*innen
Das Projekt „InklusionsGuides“ des Hildegardis-Verein e.V. geht zum Dezember 2025 in die vierte Runde. Unternehmen und Institutionen, die sich für Vielfalt weiter öffnen, dem Fachkräftemangel begegnen, Vorurteile abbauen und neue Talente ansprechen möchten, können sich um einen Platz bewerben. 10 Unternehmen und Institutionen haben das Projekt bereits erfolgreich abgeschlossen, Erkenntnisse gewonnen und Veränderungen eingeleitet. 6 weitere Unternehmen befinden sich noch bis Februar 2026 in der dritten Guidancephase.
Alle Informationen auf einen Blick in unserem Flyer.
Ziel des Projektes ist es, barrierefreie Bewerbungsprozesse anzustoßen, flexible Arbeitszeitmodelle zu entwickeln und Mitarbeitende für Inklusionsthemen zu sensibilisieren. Es werden Chancen eröffnet, in Zeiten des Fachkräftemangels qualifizierte Mitarbeiter*innen zu gewinnen, und die Diversitätskultur in dem Unternehmen zu stärken.
InklusionsGuides sind Studentinnen und Absolventinnen mit Behinderung. Sie beraten die Mitarbeiter*innen und Führungskräfte als Expertinnen in eigener Sache. Offen, direkt, praxisnah und mit dem Ziel, Vorurteile abzubauen.
Dezember 2025
Kick-off-Veranstaltung (Einführungsworkshop, Auftragsklärung)
Januar 2026
Beginn der Guidancephase (1 Jahr)
Februar 2026
Methodenworkshop (Einführung ins Action Planning inklusive Erprobung)
Mai 2026
Halbzeittreffen der Resonanzgruppe (Best Practice-Erfahrungen, kollegiale Beratung)
August 2026
Fortbildungstag der Resonanzgruppe (Impulsvortrag und gemeinsame Erarbeitung eines Themas
Dezember 2026
Abschlusstreffen der Resonanzgruppe (Auswertung der erfolgreichen Maßnahmen und deren Gelingensfaktoren, Handlungsempfehlungen)
Monatlich
Prüfung des Ist-Zustandes und Beratung durch die Guides in den Unternehmen/Institutionen
Regelmäßig
Treffen der Guides
Kontinuierlich
Prozessbegleitung durch den Hildegardis-Verein
Alle Unternehmen und Institutionen – unabhängig von ihrem Erfahrungsstand in den Bereichen Inklusion und Diversität – sind eingeladen, sich zu bewerben. Auch wenn die Gegebenheiten vor Ort nicht barrierefrei sind, ist eine Teilnahme möglich.
Über den Zeitraum von einem Jahr (Guidancephase) kommen zwei InklusionsGuides in das Unternehmen/die Institution. Der Schwerpunkt der praxisnahen Analyse und Beratung liegt in den Bereichen Recruiting und Employer Branding.
Beispielhafte Themenfelder der Guides:
- Begleitung von Bewerbungsprozessen
- Prüfung von Stellenanzeigen in Bezug auf Wording, Bildsprache und optische und
technische Barrierefreiheit - Sichtung von Webseiten und Intranet in Bezug auf eine diversitätsfreundliche Haltung des Unternehmens
- bedarfsgerechte Entwicklung flexibler Arbeitszeitmodelle, nicht nur für die junge Fachkräfte-Generation
- Begleitung von Onboarding-Prozessen
- Sensibilisierung von Mitarbeitenden inkl. der Führungsebene
- Ideen zur Entwicklung einer inklusiven Arbeitskultur mit Abbau von Barrieren und Hemmschwellen
Zudem erfolgen:
- Qualifizierung der Teilnehmenden durch Workshops, kollegiale Beratung und Praxistransfer
- Vernetzungspotenziale mit den anderen teilnehmenden Unternehmen und Institutionen in einer gemeinsamen Resonanzgruppe
- spezifische und bedarfsgerechte Begleitung aller Teilnehmenden
- professionelle Steuerung und kontinuierliche Weiterentwicklung des Projektes als „lernendes System“
- prozessbegleitende Öffentlichkeitsarbeit und Bausteine für die Pressearbeit
- Alle Maßnahmen werden individuell auf das jeweilige Unternehmen/die Institution zugeschnitten.
Die beteiligten Arbeitgeber*innen bringen ein:
- 9.500 €
- 1–2 Ankerpersonen, die den Prozess begleiten und das Unternehmen/die Institution in der Resonanzgruppe vertreten
- Verbesserung der Bewerbungssituation und Gewinnung von Fachkräften
- Steigerung der Attraktivität als inklusiver Arbeitgeber und Beitrag zur Erfüllung der Quote nach § 154 SGB IX
- Beitrag zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD (Corporate Social Responsibility Directive), insbesondere zu den Bereichen Gleichberechtigung und Chancengleichheit
- Abbau der strukturellen Benachteiligung von Frauen mit Behinderung (§ 154 SGB IX)
- Möglichkeit zum Aufbau diverser Teams, die nachweislich zu besseren Arbeitsergebnissen beitragen
- Teilnahme an einem Netzwerk aus diversen Unternehmen und Institutionen mit Gelegenheit zu kollegialer Beratung, Innovation und Praxistransfer
- schreibt eine Mail an die Projektleiterin Melanie Peschek (peschek@hildegardis-verein.de)
- dann machen wir einen Termin aus, bei dem alle Fragen beantwortet werden.
- in der Bewerbung wollen wir von euch wissen,
- wie barrierefrei zugänglich eure Räumlichkeiten sind
- welche Maßnahmen ihr schon im Bereich Diversity und Inklusion durchführt
- Sitz und Infos zum Unternehmen/ der Institution
- (mit diesen Infos können wir das passende Matching mit den Guides machen)
Ein Handbuch für alle, die die inklusive Arbeitswelt aktiv gestalten wollen
Handbuch: Inklusive Arbeitswelt
Das Projekt InklusionsGuides des Hildegardis-Vereins hat in den letzten drei Jahren wertvolle Erkenntnisse, Perspektiven und praktische Lösungsansätze erarbeitet – gemeinsam mit Unternehmen, Organisationen und Frauen mit Behinderung.
Das Ergebnis ist das umfassende Handbuch „Inklusive Arbeitswelt“, ein barrierefreies und kostenloses PDF mit 184 Seiten voller Inspiration, Tipps und bewährter Strategien für eine inklusive Unternehmenskultur.
Wir laden euch herzlich ein, das Handbuch herunterzuladen und euch auf dem Weg zu einer inklusiven Arbeitswelt zu inspirieren. Lasst uns gemeinsam an einer Zukunft arbeiten, in der Vielfalt und Chancengleichheit selbstverständlich sind!
Die wichtigsten Infos auf einen Blick
- Das Handbuch erscheint als barrierefreies PDF
- Kostenloser Download
- Über 40 Autor*innen haben Texte geschrieben, ihre Erfahrung eingebracht und ihr Wissen geteilt: Vertreter*innen von Unternehmen und Institutionen, Studentinnen und Absolventinnen mit Behinderung sowie Mitarbeiterinnen des Hildegardis-Vereins
- Die Publikation enthält Praxisbeispiele, Fachartikel und persönliche Erfahrungsberichte zu Aspekten inklusiver Arbeit: von Themen wie Unconscious Bias und Sensibilisierung bis hin zu konkreten Anwendungsfeldern wie Bewerbungsprozessen sowie Fragen der Barrierefreiheit
- Ein Highlight: 12 Handlungsempfehlungen für inklusive Unternehmen und Institutionen
Einblicke ins Handbuch
Jedes Unternehmen und jede Institution profitiert von einer zugänglichen, inklusiven Struktur und resilienten Mitarbeitenden, die unter guten Rahmenbedingungen ihre Stärken einbringen können. Unsere Projektteilnehmenden haben vorgemacht, wie man diese Chancen wachsen lässt und nutzt. Jeder Schritt, jede Maßnahme, jede Auseinandersetzung mit neuen Perspektiven macht einen Unterschied. Egal ob Sie noch ganz am Anfang eines Prozesses stehen oder schon seit vielen Jahren an inklusiven Strukturen arbeiten: Es gibt immer hilfreiche und machbare nächste Schritte. Wir möchten Sie ermutigen: Probieren Sie es aus, lernen Sie von den Erfahrungen anderer und vor allem: Fangen Sie heute damit an.
Im Einstiegs-Kapitel wird die Geschichte des Hildegardis-Vereins vorgestellt: Wie entwickelten sich die Schwerpunkte Inklusion und Stärkenorientierung? Diese und weitere Fragen werden mit dem Vorwort, der Einleitung, der Projektvorstellung und den Grußworten der Aktion Mensch und der BNP Paribas Stiftung beantwortet. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Entstehung des Projektes InklusionsGuides und seiner inhaltlichen Ausrichtung. Es folgen Texte zu Begegnung als Antrieb für Inklusion sowie zur Bedeutung von Wortwahl und Sprache rund um Behinderung.
1.1 Vorwort: Hildegardis-Verein
1.2 Grußwort: Aktion Mensch
1.3 Grußwort: BNP Paribas Stiftung
1.4 Einleitung: Handbuch: Inklusive Arbeitswelt
1.5 Projektvorstellung: InklusionsGuides – Wie Frauen mit Behinderung Wandel gestalten
1.6 Artikel: Begegnung als Antrieb
1.7 Artikel: Wording oder „Was darf man eigentlich noch sagen?“
In den Jahren 2022-2024 fanden zwei erste Guidancephasen mit insgesamt zehn Unternehmen und Institutionen statt. In diesem Kapitel erfährt man mehr über diese und sie stellen ihre Erfahrungen anhand konkreter Praxisbeispiele vor und geben wertvolle Tipps für Arbeitgeber*innen im Sinne des good practice Ansatzes:
- 2.1 Brandschutz für Menschen mit Behinderung: Adecco Personaldienstleistungen GmbH
- 2.2 Inklusion ist persönlich! Tools für den Berufsalltag: BNP Paribas Deutschland
- 2.3 Workshop Selbstfürsorge – InklusionsGuides meet Mentees: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
- 2.4 Stellenausschreibungen für alle Zielgruppen ansprechend gestalten: Polizei Bonn
- 2.5 Unconscious Bias und psychische Behinderungen: SoVD Niedersachsen
- 2.6 Teilhabe als ganzheitlicher Ansatz – Erkenntnisse aus der Arbeit mit den Guides: Stadt Bonn
- 2.7 Besuch auf dem Bergfest – Tipps für barrierefreie Veranstaltungsplanung: Universität Bonn
- 2.8 Eine Karriereseite für alle – Saarbrücken wir haben ein Problem: Wo bleiben die Fachkräfte mit Schwerbehinderung?: Universität des Saarlandes
- 2.9 Vielfalt sichtbar machen – Bildsprache und Wording: SV Werder Bremen
- 2.10 Relevant, inklusiv, authentisch – Beispiel einer Stellenausschreibung: Hildegardis-Verein
Unbewusste Denkmuster ermöglichen schnelle Reaktion und Einordnung von Situationen, sie können aber auch Vorurteile verstärken und Diskriminierung begünstigen. In diesem Kapitel wird aufgedeckt, wie unconscious bias wirken und welche Rolle sie einnehmen, wenn es um Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen geht:
- 3.1 Hauptsache gesund? Die verborgene Diskriminierung, die wir alle in uns tragen
- 3.2 Unsichtbare Behinderungen – Eine oft übersehene Realität
- 3.3 Psychische Behinderungen im Arbeitskontext – Kognitive Verzerrungen und deren Auswirkungen
Ob das Miteinander im Team, der Kontakt zur Geschäftsleitung oder im Bewerbungsgespräch: Sensibilisierung kann ein Bewusstsein für Diskriminierung, Vorurteile, aber auch Bedarfe und Chancen schaffen und damit zu einer inklusiven Unternehmenskultur beitragen. Im Folgenden geht es darum, wer eigentlich für Sensibilisierung zuständig ist, wie sie aussehen kann und welche Methoden hilfreich sein können.
- 4.1 Sensibilisierung in der Arbeitswelt
- 4.2 Allyship und Aktivismus – Wer ist zuständig für Sensibilisierung?
- 4.3 Mit Offenheit und Kompetenz durchs Berufsleben – Wie ich als blinde Arbeitnehmerin meine Kolleg*innen überzeugen kann
- 4.4 Inklusive Workshops erfolgreich gestalten – Eine Anleitung in sechs Schritten
Im Bewerbungsprozess entscheidet sich, ob Bewerber*innen mit Behinderung eine Chance gegeben wird und es werden wichtige Weichen für die künftige Zusammenarbeit gestellt. In diesem Kapitel dreht sich alles um Erfolgsfaktoren, Bewerbungsstrategien und wie Unternehmen und der Öffentliche Dienst inklusiv agieren können
- 5.1 Chancengleichheit von Beginn an – Erfolgsfaktoren für inklusive Bewerbungsprozesse
- 5.2 Auf dem Weg zu einem inklusiven Arbeitsmarkt – Bewerbungsstrategien für Menschen mit Behinderung
- 5.3 Inklusion im Recruiting – Strategien für Unternehmen
In diesem Kapitel wird die Bandbreite von Barrierefreiheit deutlich: Anhand verschiedener Beispiele wird klar, dass es mehr braucht als eine Rollstuhlrampe am Eingang. Digitale und hybride Formen der Zusammenarbeit bieten eine große Chance, neue Zugänge zu schaffen und haben gleichzeitig ihre je eigenen Voraussetzungen, um möglichst barrierearm zu sein.
- 6.1 Mehr als Fahrstühle und Rampen – Bedarfsgerechte Barrierefreiheit
- 6.2 Arbeitszeitmodelle – Individualität, Bedarfsorientierung und Mitbestimmung
- 6.3 Digitale Barrierefreiheit – Lösungen für eine inklusive Zukunft
- 6.4 Hybride Veranstaltungen – Zwischen Präsenz und Digitalem
- 6.5 Vorurteile, Klischees und Missverständnisse
Den Kern dieser Publikation stellen die Handlungsempfehlungen dar, die der Hildegardis-Verein aus den Erfahrungen der InklusionsGuides und der jahrelangen Arbeit im Bereich Inklusion entwickelt hat. Sie richten sich an Arbeitgeber*innen sowie Personen mit Behinderung und nehmen auch die Politik in den Blick
- 7.1 Handlungsempfehlungen
- 7.2 Schlusswort: Dank, Ausblick und Motivation
- Impressum und Bildnachweise
Erfolgsgeschichten
Polizei Bonn
„Projekt verdeutlicht Möglichkeiten für eine inklusivere Arbeitskultur bei der Polizei Bonn“
Universität Bonn
„Vielfältige Zugänge – Vielfältige Ressourcen die Uni inklusiver machen“
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
„Ohne inklusive Arbeitskultur und individuelle Lösungen kann Inklusion nicht gelingen“
Sie haben noch Fragen?
Ansprechpartnerinnen

Melanie Peschek
Projektleitung
InklusionsGuides
Tel. 0228 / 96 59 249 peschek@hildegardis-verein.de

Julia Schönbeck
Projektmitarbeiterin
InklusionsGuides
Tel. 0228 / 96 59 249 schoenbeck@hildegardis-verein.de
Unsere Förderpartner



